20.07.2024

Unsere 4 Wilden  werden nun richtig eigenständige Persönlichkeiten, an den bisher gezeigten Wesenszügen hat sich tatsächlich nicht viel geändert, nur sind alle 4 Welpen offen, freundlich, neugierig und auch rotzfrech, also genauso wie ein Welpe sein soll.


Kimay, Keelin und Kayli haben ihre Familien gefunden, nur unser Kleinchen Kundri sucht noch ihre passende Familie. Die Lütte wird voraussichtlich Mittelspitz Größe erreichen, was man bei ihrem Plüsch kaum erkennen kann. Leider hat sie überhaupt keine Interessenten bisher, dabei ist sie im Wesen eine Zuckermaus, lieb, nicht aufdringlich, neugierig, sehr interessiert an allem und Menschen findet sie einfach nur toll.


Keelin hatte sehr viele Interessenten, letztlich aber nur wegen ihre besonderen Färbung, wie das Wesen oder ihre Ansprüche an ihr Zuhause sind,  hat nur eine Familie interessiert und die ist auch genau die Richtige für Keelin. Ansonsten wurde Keelin mehrfach nur als angehende Zuchthündin angefragt (auch aus dem eurpäischen Ausland), wo wirklich seriöse Voraussetzungen aus unterschiedlichsten Gründen nicht gegeben sind oder von vorn herein die Wahrheit vorenthalten wurde. Wenn Keelin sich entsprechend entwickeln sollte, wird sie vielleicht die Zucht der Deutschen Großspitze bereichern, aber seriös mit Vereinszugehörigkeit und den geforderten Voraussetzungen für eine Zuchthündin.


Kimay wird seine Familie als Familienhund begleiten und begeistert seine zukünftige Familie schon jetzt bei jedem Besuch auf’s Neue, er hat zu allen Familienmitgliedern den richtigen Draht und Ausgeglichenheit gegenüber den Kindern, ohne dabei seine Eigenständigkeit und Ruhe zu verlieren. Und groß will er sicherlich mal werden, da er die Größen- und Gewichtsskala weiterhin anführt.


Kundri ist eine süße Maus, schelmig, aber nicht überbordend frech oder kratzbürstig als kleinste der Vier, sie kann sich bei Bedarf durchsetzen, muss es aber nicht zu jedem Zeitpunkt oder durchweg. Sie beschäftigt sich gerne mal alleine konzentriert mit dem Gegenstand ihres Interesses ohne sich dabei von ihren Geschwistern stören zu lassen, hat aber genau so viel Spaß bei den Rangeleien und Raufereien mit ihren Geschwistern, den Rudel Mitgliedern oder mit uns Menschen. Eine ganz unkomplizierte Lütte, die einfach nur Freude bereitet.


Kayli wird bleiben, das hat sie schon recht früh gezeigt, sie hat zu allen unseren Hunden (bzw. tierischen Mitbewohnern) einen guten Draht, sucht den Kontakt zu unserer Familie genau so stark, wie ihre Mutter Henny und zeigt das gleiche mangelnde Interesse an Fremden. Offen, neugierig, manchmal wild, voller Ideen und mit einer großen Menge an Energie hält sie unsere Familie ordentlich auf Trab, Fremde werden kurz begrüßt, auch Streicheln lässt sie sich kurz gefallen, aber ansonsten ist ihr Interesse hier sehr klein. 


So langsam beginnt Henny die Lütten abzusäugen, morgens, mittags und abends gibt es eine Milchmahlzeit nach dem Füttern, ansonsten gibt es in dieser Hinsicht eine ordentliche Absage, was aber schon gut toleriert wird von den Rabauken. Henny liegt gerne mit ihren Vieren zusammen, auch spielt sie immer wieder mit ihnen, solange es nicht um die Milchzitzen geht. Genauso gerne liegt sie nun auf erhöhten Standorten und beobachtet das Treiben der Rangen oder nimmt sich Welpen Auszeit.

10.07.2024

Nun wuseln unsere 5 Wilden je nach Temperament und Tageszeit durch die Wohnung und bei entsprechendem Wetter machen sie erste Erkundungsrunden im Garten. Immer natürlich unter den Argusaugen von Mama Henny, Oma Greycy und Oma Nika. Die anderen Erwachsenen haben die Lütten voll akzeptiert und erziehen nun jeder auf seine Weise unser Kleeblatt. Dabei lernen die Vier ganz schnell, was der jeweilige Hund vermittelt und was geduldet, erwünscht oder gar nicht gewollt ist. In dieser Hinsicht sind die Kleinen völlig unkompliziert und meistern ihr Lernpensum recht wacker. Sobald sie müde sind und ihre Ruhe haben wollen, ziehen sie sich in ihr „Welpenzimmer“ zurück, wobei Lana, Jadea und Jolly ihnen da gerne Gesellschaft leisten und somit groß und klein gekuschelt dort ruhen. Gefuttert wird nun täglich eine Mahlzeit zu Mamas Milch und auch am Trockenfutter finden sie immer mehr Interesse, Ei, Pansen, Brot und immer wieder neue Leckereien (Obst, Gemüse etc.), die von Henny gezielt zu den Lütten gebracht werden, durchlaufen eine Testung und werden meist auch für gut befunden, nur die Menge variiert halt. Wasser zum Trinken wird je nach Napfgröße auch mal zum Planschen benutzt oder mit Begeisterung gleich mal aus demselben gebuddelt :-).


Es zeigt sich im Moment, dass Kimay und Kayli forscher im Erkunden ihrer Umwelt auftreten. Beim ersten Besuch am letzten Wochenende sind sie vertrauensvoll zu den Besuchern gelaufen und haben die Situation „gecheckt“. 


Kimay ist immer wieder zu der Familie hin und hat sich von allen Streicheleinheiten abgeholt oder zum Spiel aufgefordert, mal kurze Abstecher in den Garten hinter Kayli her gemacht und ist dann wieder mit Elan zur Familie zurück zum „Erkunden“. Er hatte keinerlei Probleme mit den temperamentvollen Kindern oder den machmal auftretenden Unbeholfenheiten dieser, er hatte einfach einen Riesen Spaß. 

Unser Knurrhahn ist recht selbstbewußt, aber nicht unfair im Umgang mit seinen Geschwistern, lässt sich auch gerne die Überfälle von den beiden kleinen Mädels gefallen und wenn er es durch sein Gewicht doch mal zu bunt treibt, steckt er die Schelte gelassen weg. Richtig wild tobt er meist mit Kayli, auch mit Opa und Uropa oder Jungspund Riko, aber da unter Aufsicht, denn bei unseren Jungs kann es richtig wild zugehen und die Sprünge können für Kimay gefährlich werden.


Kayli (wie sie halt leibt und lebt) ist hin zum Besuch, hat sich gefreut über die willkommenen Aufmerksamkeiten, danach einen kurzen Abstecher zu Frauchen gemacht, sich versichert und ab zum Erkunden in die Himbeeren etc. Ab und an gab es kurze Stippvisiten bei der Familie, aber das Erkunden vom Garten und den vielen neuen Gerüchen oder Geräuschen, waren ihr wichtiger. Meine Befürchtung, dass sie durch die vielen Reize nun überdrehen würde und nicht zur Ruhe finden würde (wie es zu Anfang mit ihrer stetigen Quengelei beim Einschlafen war), haben sich nicht bestätigt, als sie müde wurde, hat sie sich zu Keelin gelegt und ist einfach eingeschlafen. Auffällig bei ihr, sie kann innerhalb ganz kurzer Zeit bei Störungen aus dem Tiefschlaf auftauchen und sofort los sprinten, was dann zu ihrem Leidwesen auch mal an einem Hindernis endet. Dann sitzt sie erst mal auf dem Hintern und sortiert die Lage, um dann zu entscheiden, ob es nun wichtig genug ist, der Sache nachzugehen oder einfach wieder schlafen zu gehen. Ihre Neugier ist sehr stark ausgeprägt, ich bin mal gespannt, wie sie mit ihrem Entdeckerdrang lernen wird umzugehen.


Kundri hat sich etwas Zeit beim Kennenlernen gelassen, besonders da ein kleiner Besucher sie mit seinen hektischen Bewegungen irritierte, ist sie nur langsam und zögerlich auf Schnupperkurs gegangen und hat sich ein paar Aufmerksamkeiten abgeholt. Insgesamt war ihr die Situation zu aufregend und sie hat das Ganze lieber mit etwas Abstand unter dem schattigen Baum liegend beobachtet und kleine Erkundungsrunden durch den Garten gemacht. Gegen Ende des Besuches hat sie mehr Interesse gezeigt und abhängig vom Gegenüber auch mal Kontakt oder Streicheleinheiten gesucht. Nicht ganz so forsch wie Kimay oder Kayli, aber doch um Einiges frecher als unser Sensibelchen Keelin, kann unser Kleinchen nämlich sehr gut austeilen und einstecken, mit einer feinen Mimik und einem ganz tollen Blick ausgestattet, beschäftigt sie sich auch gerne alleine mit Spielzeug oder dem was sie gerade interessiert. So wie es sich zur Zeit abzeichnet, wird Kundri mit ihrer Größe wohl eher ein Mittelspitz werden, sie ist in allem um einiges zarter als ihre drei Geschwister.


Keelin war gar nicht vom Besuch angetan,  die Übergriffe durch neugierige Menschen, ohne Rücksicht auf ihr Kennenlern Tempo oder auf ihre Interaktion zu warten, haben sie abgeschreckt.  Sie hat sich demonstrativ auf meinen Schoß postiert oder hinter mich zurück gezogen und erst ganz spät mal einige vorsichtige Kontaktversuche in Richtung Besucher gemacht.  Alles sehr genau beobachtend, hat sie von sich aus Abstand gehalten, aber Körperkontakt bei mir oder Henny gesucht. Sie ist kein ängstlicher Hund, aber sie möchte die Welt auf ihre Weise und ihrem Tempo entdecken, das Rudel und ihr bekannte Menschen werden genauso frech von ihr behandelt, wie von den Geschwistern, auch kann sie ordentlich raufen oder übermütig sein. Aber bei allem für sie Fremden, muss man ihr Zeit geben und bei Bedarf Sicherheit, dann beginnt sie neugierig und auch mal frech zu erforschen und mit Vorsicht auch Kontakt zu suchen. 

01.07.2024

Nun sind die vier Wilden aus der Wurfkiste ausgezogen, da sie schon fast die ganze letzte Woche ausserhalb ihr Schlafplätze gewählt hatten. Somit haben sie zur Zeit noch eine Kissenlandschaft, damit sie bei ihren manchmal doch recht wilden Rennern einen Schutz vor Ecken und Kanten haben oder wenn sie mal unverhofft rückwärts umfallen. Aus Erfahrung wissen wir, dass dies nur für ein paar Tage erforderlich sein wird, danach finden sie die Kissen eher lästig, weil der zunehmende Bewegungsradius dadurch doch eingeschränkt wird. Kimay geht nun schon öfters gezielt in die Lösekiste zum Lösen, bei den Mädels dauert es wohl noch etwas, auch wenn sie ihrem Bruder dabei oftmals genau zuschauen. Kundri muss sich da auch etwas mehr anstrengen, als Kleinste ist das Hindernis schon noch schwerer für sie zu bewältigen, aber sie schafft es mit Cleverness, indem sie einfach eine Kissenerhöhung benutzt. Die ersten Charakterzüge lassen sich langsam feststellen, aber natürlich sind es nur erste Eindrücke: 

Kimay ist der Kräftigste der Vier ( 1848 g ), im Moment ein ruhiger Rüde, mit der, immer noch großen Vorliebe, zu Anfang zu knurren (bei uns hat er den Spitznamen Knurrhahn), ansonsten ein manchmal ruppiger Spielpartner, der aber nicht brachial wird, sondern beim Interagieren fair bleibt. Beim Schmusen schaut er erst genau, wer ihn krault, wenn es ihm genehm ist, krabbelt er recht schnell auf den Schoß und fordert dann seine Streicheleinheiten.

Kayli ( 1798 g ) ist der Wirbelwind der Vier, reagiert immer sofort, wenn sie uns hört, kommt aber nun auch genau so schnell wieder zu Ruhe, wenn nichts von Interesse passiert. Beim Spielen schon mal wilder, aber auch sie interagiert fair, wenn das Gegenüber nicht will, reagiert sie mit Rückzug oder spielt sofort sanfter. Ihre Rute kreiselt einem Propeller gleich, wenn sie sich beim Kraulen oder Ansprache freut. Sie sucht nun schon gezielt den Kontakt zum Rudel und besonders Oma Greycy hat es ihr angetan (was sogar auf Gegenseitigkeit beruht), sie bewegt sich frech und neugierig zwischen den Großen und fordert alle zum Spielen auf, ein so süßes Bild bei dem Größenunterschied, der noch herrscht. Angst hat sie dabei keine und Henny lässt sie gewähren, sie beobachtet die Lütte und Oma Greycy hält sich tatsächlich immer in ihrer Nähe und wacht über sie. 

Keelin (1330 g ) ist zur Zeit die Sanfte des Kleeblattes, anschmiegsam, wenn sie weiß um wen es sich handelt, sonst erst einmal zurückhaltend und genau schauend, nach dem Erkennen kommt sie freudig zum Schmusen, Kraulen oder auch einfach um mit Händen, Füßen und besonders gerne mit Haaren zu spielen. Alles wird genau erforscht und dabei tatzelt sie erst mal um dann schon mal frech mit den Zähnen zu testen, im Spiel mit den Geschwistern ist sie nicht ruppig und spielt am liebsten mit Kundri, einfach weil sie gewichtsmäßig näher liegt und das Kräfteverhältnis besser passt.

Kundri (1236 g) unser Püppchen, mal frech, aber nicht forsch, dann wieder sanft und abwartend, weiß genau was sie will oder nicht, sie erkundet neugierig was sie interessiert und spielt auch mal selbstvergessen ohne ein Geschwister. Beim Interagieren kann sie sich durchsetzen, ist dabei aber nicht giftig, sagt aber deutlich wenn sie genug hat. Sie lässt sich zu Anfang gerne mal Zeit beim Kennenlernen, danach fordert sie auch ihre Krauler und Schmuser ein. Mit Keelin kuschelt sie noch viel beim Schlafen, sie braucht wohl einfach noch mehr körperliche Nähe. 

Henny würgt nun schon mal Futter für die Lütten vor, aber so richtiges Interesse haben sie noch nicht, aber das wird wohl nicht mehr lange dauern. 

Henny K-Wurf 3 Wochen alt

24.06.2024

In der 3.Woche wird es nun interessant die Kleinen bei ihren ersten Aktivitäten zu beobachten, die ersten Hopser, Beller und Knurrer, die aktiv den Beginn von Interaktion darstellen. Das gegenseitige Lecken, Beknabbern und Erfühlen von dem Gegenüber sind einfach nur schön zu sehen. Jetzt beginnen auch die ersten Versuche uns Menschen zu erkennen und einzuordnen und in dieser Hinsicht unterscheiden sich die Vier deutlich. Kimay brummelt erst einmal und will in Ruhe beobachten, bis er sich entschließt dann mal zu schnuppern und näher zu kommen, wenn er dann bei uns ist, freut er sich und untersucht alles ausgiebig. Kayli ist da sehr viel neugieriger und unerschrocken, sie kommt schon, wenn sie uns nur hört oder anderweitig mit bekommt, dabei ist sie recht forsch und untersucht sehr genau, versucht auch schon in alles zu beißen, naja die Zähne wachsen halt und da muss gekaut werden. Keelin ist ruhiger und beobachtet sehr genau, sie kommt neugierig und interessiert, wenn sie angesprochen wird, ansonsten schaut sie auch mal nur, aber Körperkontakt sucht sie gerne. Kundri, unser Kleinchen, ist recht selbstbewußt, sie kommt sobald sie munter ist, spielt und tobt schon recht zielgerichtet mit den Geschwistern, aber sie kann sich auch gut alleine beschäftigen, besonders wenn der Bruder mal wieder angewalzt kommt. Keelin und Kundri spielen ruhiger miteinander und rangeln nicht so energisch miteinander, Kimay und Kayli sind schon rein gewichtsmäßig viel heftiger im Kräftemessen, aber im Ganzen sind die Vier eine friedliche Bande. Henny spielt zwischendurch auch mal mit ihren Lütten, nimmt sich nun auch gerne mal eine längere Auszeit, weil Ihre Welpen alle weiterhin gut zunehmen und somit zufrieden sind. 

K-Wurf Henny 2 Wochen alt

17.06.2024

Unser Kleeblatt lässt es weiter gemütlich angehen, Trinken, Schlafen, Wachsen sind immer noch die Hauptbeschäftigungen. 

Unsere kleinste Maus aus dem Wurf hat als erstes ihre Augen geöffnet, die anderen haben gegen Ende der 2.Woche dann auch angefangen ihre zu öffnen. Henny versorgt die Lütten so instinktsicher und entspannt, sie lässt sich kaum aus der Ruhe bringen. Kayli hat beim Einschlafen so ihre Meckerphasen, sie braucht immer eine Weile bis sie das für sie passende Plätzchen gefunden hat und derweil fiepst sie immer, Henny ignoriert es einfach, hat aber immer ein wachsames Auge auf sie bis sie zur Ruhe gekommen ist. Kimay knurrt öfters mal, besonders wenn er tief schläft, Keelin und Kundri sind kaum zu hören, es sei denn es geht um die Milchquelle, da kann Keelin schon mal laut werden, besonders, wenn die Milch ihrer Meinung nach nicht schnell genug fließt .

Die erste Wurmkur fanden sie blöd, aber leider muss es gerade bei Erstmüttern unbedingt sein, das hier konsequent auf die Wurmbehandlung geachtet wird. Belastet hat es sie nicht, der Geschmack war halt gewöhnungsbedürftig.