19.02.2025
Nun beginnt so langsam der Ernst des Lebens. Bis auf Lando haben alle ihre Familien gefunden, bzw. bei Lilly entscheidet es sich nächste Woche bei dem Kennenlernen Besuch. Die Rasselbande ist temperamentvoll, neugierig, frech und unternehmungslustig. Sie harmonieren als Team bei ihren wilden Spielen genauso gut, wie aneinander geschmiegt leise bei den „Schnabelkämpfen“. Da nun unsere Rüden die Erziehungsaufgabe übernommen haben, mussten die Lütten in den letzten beiden Wochen sehr schnell lernen, dass bei Papa und Co. andere Prioritäten herrschen, dafür sind die Spiele bei ihnen wilder und intensiver, ganz nebenbei werden ihnen die Hundeknigge Feinheiten spielerisch vermittelt, was sich gerade für unsere Omis dankenswert auswirkt.
Auf einmal wissen die Lauser was Respekt bedeutet und das er auch beherzigt wird :-).
Die Ohren stellen sich nun immer mehr und besser, aber je nach Gemütszustand oder Tagesform, wackelt es hier noch oft und viel. Nur bei Lotti stehen sie, wie schon recht früh, einfach perfekt.
3 Räuber sind mit der 11. Woche ausgezogen (Leon, Lumi und Lasse), die anderen werden in den nächsten Tagen zu ihren Familien umziehen, einzig für Lando hat sich bisher niemand interessiert, geschweige denn angefragt. Was wir überhaupt nicht verstehen können, er ist ein zuckersüßer Bub, liebenswert, aufgeschlossen zu Menschen, sucht regelrecht den engen Kontakt und möchte es einfach nur recht und richtig machen. Er unterhält sich gerne mit seinen Menschen, bleibt gerne in der Nähe und beobachtet sehr genau, was wir so machen (besonders im Garten) und er versucht dann immer auf seine Weise hilfreich zu sein. Nebenbei gibt es dann ganz viele Küßchen, damit er auch bestimmt nicht in Vergessenheit gerät.
Lono ist der Bigboy der Truppe, er will wohl ein richtig strammer Vertreter werden, insgesamt eher ruhig, weiß er sich allein durch seine Größe und Gewicht durchzusetzen und er weiß darum. Lotti ist und bleibt der Feger der Truppe, dabei immer lieb und ihre Possen bringen uns andauernd zum Lachen, ihr Ideenreichtum ist schier unbegrenzt, zumindest hält sie uns damit ordentlich auf Trab. Raya (ehemals Lenya) ist vom Wesen her die zarteste Maus, ein Seelchen, die mit ihren 3 wilden Geschwistern nicht immer mithalten möchte und dann lieber mit Lando spielt, er ist von den Rüden ja auch der sanftere Typ, die beiden rangeln gerne für sich, ohne das wilde Gehabe der 3 anderen. Aber sie wissen sich bei Bedarf durch zu setzen, legen es aber selten darauf an.
Taddy passt immer noch auf ihre Rasselbande auf und erzieht je nach Bedarf mal mehr oder weniger streng, gerade Lotti legt es gerne mal drauf an und steckt dann wieder mal einen Rüffel ein. Aber Mama gibt die Erziehung gerne an die Jungs ab, denn sie weiß dass Papa schon mal richtig durchgreift, wenn die Rabauken es mal doch zu wild treiben.
Nach diesem Wurf geht Taddy aus der Zucht, mit 26 Welpen in 3 Würfen hat sie sich ihre Rente mehr als verdient, sie weiß darum und deshalb genießt sie ihre Mäuse solange sie noch da sind. Den Staffelstab für die Zucht übergibt sie nun an ihre Töchter, wir sind gespannt, wie die Untersuchungen, Gentests und ZTPs bei den Mädels ausfallen und wer dann die Nachfolge antreten darf.